Coding mit KI
Das Praxisbuch für die Softwareentwicklung
Rheinwerk Verlag |
|
Autor:innen |
|
500 Seiten, Hardcover, 2. Auflage |
|
Erscheint ca. |
04/2026 |
978-3-367-11024-7 9783367110247 |
Die Chancen und Grenzen von Agentic Coding
Wird in wenigen Jahren niemand mehr Code schreiben, wie NVIDIA-Chef Jensen Huang prophezeit? Wahrscheinlich nicht. Sicher ist aber: Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung grundlegend und in rasantem Tempo. Wer KI-Werkzeuge heute ignoriert, programmiert langsamer, umständlicher und mit höherem Fehlerrisiko. Dieses Buch zeigt, was moderne KI-Systeme bereits leisten können, wo ihre Grenzen liegen und wie Entwicklerinnen und Entwickler sie sinnvoll einsetzen – von Prompt Engineering bis hin zu Agentic Coding.
Besser programmieren mit KI-Unterstützung
Anhand vieler praxisnaher Beispiele erklären Michael Kofler, Bernd Öggl und Sebastian Springer, wie KI beim Lösen konkreter Programmierprobleme hilft. Sie vergleichen Werkzeuge wie GitHub Copilot, Claude, Cursor oder Antigravity und zeigen, welche Aufgaben sich damit effizient erledigen lassen – vom Debugging einzelner Skripte bis zum Refactoring ganzer Codebasen. Ziel ist nicht, Menschen zu ersetzen, sondern Entwickler produktiver und sicherer zu machen.
Hype, Realität und typische Fallstricke
KI-Tools liefern oft beeindruckende erste Ergebnisse, doch nicht alles, was glänzt, ist auch zuverlässig. Die Autoren ordnen die Versprechen der Anbieter ein, berichten offen von eigenen Erfahrungen und zeigen, wo Ernüchterung einsetzen kann. Sie lernen, wie KI-Modelle arbeiten, warum sie Fehler machen und wie man sie richtig anleitet, um ihr Potenzial wirklich auszuschöpfen.
Agenten, Workflows und neue Möglichkeiten
Der Leitfaden spannt den Bogen von einfachen Autovervollständigungen bis hin zu autonomen Agenten, die selbstständig Aufgaben übernehmen. Themen sind unter anderem Debugging, Datenbankdesign, App-Entwicklung mit LangChain sowie der Einsatz lokaler Large Language Models ohne Cloud-Abhängigkeit. Auch Optimierung und Anpassung lokaler LLMs werden verständlich erklärt.
MCP, Skills und Verantwortung
Moderne KI ist längst nicht mehr auf ein Chatfenster beschränkt. Über MCP-Server kann sie Tools steuern, recherchieren oder Prozesse automatisieren – mit großen Chancen, aber auch realen Risiken. Wer diese Systeme einsetzt, muss verstehen, wie sie funktionieren und wo Kontrollmechanismen nötig sind. Dieses Buch vermittelt genau dieses Wissen und macht deutlich: Nur wer KI versteht, kann sie verantwortungsvoll und erfolgreich in der Softwareentwicklung einsetzen.
Aus dem Inhalt
- Agentic Coding
- Debugging, Refactoring und Unit-Tests
- MCP und Skills
- Server-Setup für lokale LLM-Ausführung
- Modelle mit dem Docker Model Runner ausführen
- LLMs per API nutzen
- Reasoning and Thinking
- RAGs und SQL-to-Text
- Risiken, Grenzen und Ausblick
Wer hat's geschrieben?
Bernd Öggl setzt als erfahrener Systemadministrator und Webentwickler Docker schon seit mehreren Jahren in Produktivumgebungen ein. Er kennt die potentiellen Probleme und geht in diesem Leitfaden gezielt auf die einzelnen Lernschritte ein.
Sebastian Springer ist als JavaScript Engineer bei MaibornWolff tätig. Neben der Entwicklung und Konzeption von Applikationen liegt sein Fokus auf der Vermittlung von Wissen. Als Dozent für JavaScript, Sprecher auf zahlreichen Konferenzen und Autor versucht er, die Begeisterung für professionelle Entwicklung mit JavaScript zu wecken.
Rheinwerk Verlag |
|
Autor:innen |
|
500 Seiten, Hardcover, 2. Auflage |
|
Erscheint ca. |
04/2026 |
978-3-367-11024-7 9783367110247 |

