Compilerbau
Grundlagen und Anwendungen
Compilerbau praxisnah erklärt
dpunkt.Verlag |
|
Autor:in |
|
261 Seiten, Softcover |
|
Erschienen |
03/2024 |
978-3-98889-008-5 9783988890085 |
Compilerbau von der lexikalischen Analyse bis zur Codeerzeugung
Dieses Buch bietet einen praxisnahen Einstieg in den Compilerbau mit anschaulichen Erklärungen und einer Vielzahl von Übungsaufgaben. Als durchgängiges Beispiel dient die Entwicklung eines Compilers für MicroJava, der ausführbaren Bytecode erzeugt. Es behandelt die praktischen Grundlagen des Compilerbaus beginnend bei der lexikalischen Analyse über die Syntaxanalyse und Semantikverarbeitung bis hin zur Codeerzeugung. Weitere Themen sind die systematische Beschreibung von Übersetzungsprozessen mittels attributierter Grammatiken sowie den Einsatz von Tools zur automatischen Generierung von Compilerteilen.
Begleitliteratur für Vorlesungen und praxisnahe Anwendungen
Das Buch kann als Begleitliteratur zu einer einführenden Compilerbau-Vorlesung oder zum Selbststudium verwendet werden, um die Arbeitsweise von Compilern zu verstehen und Compiler oder Compiler-ähnliche Werkzeuge zu implementieren, wie sie in der Praxis der Softwareentwicklung häufig vorkommen. Die im Buch behandelten Techniken lassen sich immer dann anwenden, wenn eine strukturierte Eingabe vorliegt, die man durch eine Grammatik beschreiben kann. Auf der Website finden Sie Musterlösungen zu den Übungsaufgaben, den Quellcode des MicroJava-Compilers, Folien einer zweistündigen Vorlesung und weitere Materialien.
Aus dem Inhalt
- Lexikalische Analyse
- Syntaxanalyse
- Attributierte Grammatiken
- Symbolliste
- Codeerzeugung
- Der Compilergenerator Coco/R
- Exkurs: Bottom-up-Syntaxanalyse
- Die Sprache MicroJava
- Der MicroJava-Compiler
Nach einem kurzen Abriss der Geschichte des Compilerbaus, die bis zum Ende der 1950er-Jahre zurückreicht, beschreibt Hanspeter Mössenböck in dieser Leseprobe die dynamische Struktur eines Compilers. Eine Übersetzung läuft in mehreren Phasen ab, der lexikalischen Analyse, der Syntaxanalyse, der semantischen Analyse, Optimierung und schließlich der Codeerzeugung. Ein Interpreter erspart zwar das Kompilierendes Quellcodes, indem das Programm analysiert wurde, ist jedoch wesentlich langsamer als ein compiliertes Programm, da etwa eine Schleife bei jedem Durchlauf erneut verarbeitet werden muss.
Wer hat's geschrieben?
Hanspeter Mössenböck ist Professor für Informatik an der Johannes Kepler Universität Linz und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Programmiersprachen und Compilern. Er war Mitarbeiter von Professor Niklaus Wirth an der ETH Zürich, einem der Pioniere des Compilerbaus, der unter anderem die Programmiersprache Pascal entwickelt hat. Seit über 20 Jahren kooperiert er mit Oracle Labs auf dem Gebiet der dynamischen Compileroptimierung für Java und andere Programmiersprachen. Viele der an seinem Institut entwickelten Techniken werden heute weltweit in Java-Systemen eingesetzt. Hanspeter Mössenböck ist Autor von Büchern über Java, C#, .NET sowie über compilererzeugende Systeme.
dpunkt.Verlag |
|
Autor:in |
|
261 Seiten, Softcover |
|
Erschienen |
03/2024 |
978-3-98889-008-5 9783988890085 |

